Infrarotkabinen- die Alternative zur Sauna

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Infrarotkabinen- die Alternative zur Sauna

Die Vorteile, die das regelmäßige Besuchen einer Sauna für die Gesundheit darstellt, sind zumeist hinlänglich bekannt. Viele Beschwerden lassen sich mit Hilfe von Wärme lindern, wenn auch nicht heilen. Nun empfinden viele Menschen das regelmäßige Saunieren anstrengend und sogar belastend für den Kreislauf.
Für diesen Menschen sind Infrarotkabinen, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen, eine echte Alternative. Durch die niedrigere Erwärmung wirken sie kreislaufschonender und auf den Körper weniger belastend als eine gewöhnliche Sauna. Die Infrarotsauna wirkt durch Tiefenwärme bei nur ungefähr 38 bis 55 Grad Celsius. Die Strahlungswärme geht direkt auf die Haut und führt somit ein Schwitzen herbei. Das unangenehme Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen, nachdem der Saunaaufguss getätigt wurde, entsteht bei dieser Art des Saunierens nicht, da die Luft trocken bleibt. Die Wärme kommt aus Strahlern und kann verschiedene Temperaturen haben, je nach Belieben (25 bis 80 Grad Celsius) Am wirksamsten sind allerdings die mittlere Temperaturen. Auf Grund der milden Temperaturen sind Infrarotkabinen auch gut für Kinder und Senioren geeignet.
Die Kabinen sind vielseitig einsetzbar und können das Wohlbefinden erheblich steigern. Zum Einen werden kurzwellige Infrarotstrahlen erzeugt, die mit Sonnenstrahlen verglichen werden können. Sie wirken in den tieferen Blutgefäßen und lassen die Körperwärme auf ungefähr 38 Grad Celsius ansteigen.

Zum Anderen gibt es langwelligen Infrarotstrahlen, die ebenfalls produziert werden. Diese wirken auf die obersten Hautschichten. Die Tiefenwirkung der Strahlung löst im Körper Verspannungen, was besonders zur Linderung von Nacken- und Schulterschmerzen beitragen kann, und somit das Wohlgefühl erhöht und maßgeblich zum Abbau von Stress beiträgt. Es können Gelenkbeschwerden und Gelenkschmerzen maßgeblich gelindert werden und eine Besserung bei Rheuma und rheumatischen Beschwerden herbeigeführt werden. Bei Rücken- und Muskelschmerzen können ebenfalls deutliche Verbesserungen erzielt werden. Wenn man die Kabinen für solch therapeutische Maßnahmen einsetzt werden, sollte man sich nach der Anwendung lauwarm oder warm abduschen, um das Krampfen der Muskeln durch zu kaltes Wasser zu verhindern. Durch das Schwitzen werden ebenso Giftstoffe aus dem Körper ausgeschieden und der Körper wird entschlackt. Bei einer regelmäßigen Anwendung konnten positive Einflüsse auf die Durchblutung und damit auf den Stoffwechsel nachgewiesen werden. Das Immunsystem wird gestärkt. Der Verlauf von Hautkrankheiten wird ebenfalls nachweislich positiv beeinflusst.

Die Therapiemöglichkeiten einer Infrarotkabine sind damit aber bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. So sind Farblicht- und Aromatherapien in den Infrarotkabinen ebenfalls möglich. Die Verbindung von Wärme, Licht und Aromen wirkt sich positiv auf die Psyche des Menschen aus und kann somit bei der Behandlung von Depressionen eingesetzt werden. Wer beim Sporttreiben zu Zerrungen neigt, kann dies verhindern, indem er unmittelbar vor dem Sport seine Muskeln und Sehnen in der Kabine, bei offener Tür (man will ja nicht schwitzen), aufwärmt. Dadurch werden Zerrungen und Verletzungen vermieden.

Durch die geringe Größe findet sich überall ein Platz für eine solche Kabine und sie ist wunderbar für den Hausgebrauch geeignet. Des Weiteren ist der Gang in die Sauna mit einer Infrarotkabine weitaus spontaner. Ein langwieriges Vorheizen entfällt hier, was auch noch der Umwelt und dem Stromverbrauch zu Gute kommt. Sobald man Zeit und Lust hat, schaltet man die Kabine ein und schon kann die Entspannung beginnen. Alles, was man braucht, ist eine Steckdose. Man muss auch keine mehrmaligen Saunagänge mit Ruhephasen machen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Ein einmaliger Gang, der ungefähr 30 Minuten dauert, reicht vollkommen aus, da man man bedeutend mehr schwitzt als bei einem gewöhnlichen Saunagang. Das Schweißvolumen kann noch erhöht werden, indem man sich vor dem Gang in die Infrarotkabine warm oder lauwarm abduscht. Dabei wird der auf der Haut befindliche Fettfilm entfernt, der das Schwitzen sonst verzögert. Es ist wichtig, dass man vor und nach dem Gang in die Kabine Flüssigkeit, vorzugsweise ungesüßt, zu sich nimmt, da man durch das Schwitzen Flüssigkeit verliert.
Nach dem Schwitzen in der Kabine ist die Erholungsphase nicht zu verachten, damit man möglichst lange etwas von der Erholung hat. Da dies in den wärmeren Monaten besonders gut an der frischen Luft ist, kann man hierfür gut in den Garten oder auf die Terrasse gehen. Gartenmöbel, wie zum Beispiel verstellbare Gartenstühle oder noch besser Liegestühle, bieten die ideale Position zum Entspannen. Wichtig ist hierbei, dass die Gartenmöbel bequem sind. Dazu noch ein gutes Buch oder einfach nur die Ruhe genießen und die Augen ein wenig schließen- so kann die Wellnesszeit ausklingen.

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